Februar 10, 2020 - 1 Kommentar.

Ätherische Öle – so wendest du sie an

Es gibt viele ätherische Öle, so viele wie es duftende Pflanzen gibt. Jedes ätherische Öl hat eigene Eigenschaft, die es in seiner Wirkung ganz einzigartig macht. In diesem Blog werde ich einige Öle vorstellen. Zunächst aber geht es erstmal um diese Frage: Wie wirken sie und wie wende ich sie am besten an?

Eine Auswahl reiner ätherischer Öle.

Öle und ätherische Öle?!

Ein ätherisches Öl ist ein Gemisch verschiedener biochemischer Verbindungen, die von den verschiedensten Pflanzen durch deren Stoffwechsel produziert werden. Diese Öle werden dann in verschiedenen Pflanzenteilen in so genannten Öldrüsen gespeichert. Sie können aus bis zu 500 unterschiedlichen Pflanzenstoffen bestehen, und werden durch Dampfdestillation gewonnen.

Als Quelle ätherischer Öle gelten Kräuter, Früchte, Samen, Zweige, Äste, Rinden, Blüten, Blätter, Nadeln und auch die Wurzeln von Bäumen. Ätherische Öle sind flüssige Stoffe, die sehr flüchtig sind. Dies bedeutet, dass sie an der Luft verdunsten.

Nicht verwechselt werden dürfen sie mit dem fetten Öl der Pflanzen, zum Beispiel Sonnenblumenöl, Olivenöl, Rapsöl oder Leinsamenöl.

Wirkung

Düfte können unsere Befindlichkeiten, Stimmungen und Gefühle beeinflussen, angenehme Erinnerungen auslösen und so Angst und Anspannung lösen. Spezielle chemische Eigenschaften bewirken darüber hinaus, dass sie der Körper gut aufnimmt. An vielen Stellen werden sie auch ganz ohne Zutun des Geruchssinns wirksam.

Viele Ätherische Öle haben eine antimikrobielle und antivitale Wirkung und helfen so gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze. Speziell bei Atemwegsinfekten ist die positive Wirkung gut erforscht. Bei schlechter Luftqualität können Öle ebenfalls helfen.

Auch auf emotionaler Ebene docken diese Öle an: Sie können anregend, entspannend, aufbauend, tröstend etc. wirken.

Insbesondere geht das über das Riechen:

Unter unserer Nasenschleimhaut befinden sich auf etwa fünf Quadratzentimetern zwischen 10 und 30 Millionen Nervenzellen, die sich alle vier bis sechs Wochen erneuern und Rezeptoren für zirka 400 verschiedene Duftstoffe besitzen. Duftmoleküle docken dort nach einem Schlüssel-Schloss-Mechanismus an . Dadurch erzeugen sie ein Signal, das über den Riechnerv sofort (und ohne Umweg über das Großhirn/Bewusstsein!) zu einer der ältesten Gehirnregionen, dem limbischen System, weitergeleitet wird.

Zudem wirken ätherische Öle über Rezeptoren auf die Haut und Schleimhaut und dringen auch in tiefere Hautschichten ein. Ein kleiner Teil kann in die Blutbahn gelangen und sich so auf verschiedene Organe günstig auswirken. Auch durch das Einatmen können ätherische Öle über die Lunge in den Blutstrom aufgenommen werden.

Ihre Wirkung ist - je nach Öl - vielfältig: schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, hautpflegend, anregend, tonisierend, entspannend, entkrampfend etc.

Öle und ihre Anwendung im Yoga

Hier habe ich erklärt, welche Öle du in der Schwangerschaft für dich nutzen kannst. Nun folgen drei einfache Möglichkeiten, wie du ätherische Öle in der Yogapraxis verwenden kannst (Tipps für den Alltag folgen):

  1. Zerstäubung: Die meisten Ölhersteller verkaufen Diffusoren, die einen schönen feinen Nebel an deinem Yogaplatz verbreiten. Absolut zu empfehlen! Öllampen sind eine kostengünstigere Möglichkeit, um Öl in der Luft zu verteilen. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass sie zu heiß werden und die Öle in der Schale verbrennen.
  2. Reinigung: Von Zitrone, Lavendel, süße Orange und Pfefferminze bis hin zu Oregano und Teebaumöl können ätherische Öle verwendet werden, um den Yogaplatz, die Yogamatte, Stühle und Kleider zu reinigen.
  3. Einreiben: Berührungen sind kraftvoll, insbesondere wenn sie mit ätherischen Ölen verstärkt werden. Die Verwendung des richtigen Öls vor dem Unterricht kann die Energie beim Yoga fördern. Das perfekte Öl kurz vor dem Shavasana zu verwenden, kann auch die beruhigende Kraft der erholsamen Pose steigern.

Grundsätzlich gilt auch hier: Es gibt unzählige Öle und auch Ölmischungen von verschiedenen Firmen. Achte auf die Zertifizierung. Ätherische Öle sind nicht per se risikofrei und können allergische Reaktionen hervorrufen. Das betonen auch Hausärzte. Daher lieber mit einer geringen Dosis starten und die - falls gewünscht - langsam erhöhen. Eine Hilfestellung findest Du hier.

Ich selbst nutze Öle der Firma dōTERRA.

Über dōTERRA
Die Öle der Firma dōTERRA entsprechen dem CPTG-Standard (Certified Pure Therapeutic Grade) und zählen weltweit zu den reinsten therapeutischen Ölen. Die ätherischen Öle von dōTERRA in garantiert reiner therapeutischer Qualität (CPTG). Sie bestehen zu 100% aus rein natürlichen aromatischen Verbindungen, die sorgfältig aus Pflanzen extrahiert werden. Sie enthalten keine Füllmittel oder künstlichen Zusätze, die Ihre Wirksamkeit verringern, und sind frei von Verunreinigungen wie Pestizide und andere chemische Rückstände.

Mehr Infos findet ihr unter anderem hier: doterra.com

Veröffentlicht von: Tatjana in Aromaöle, Sonstiges

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